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Jugendamt der Stadt Oelde zieht in den „Sparkassen-Turm“
„Herzlich willkommen und auf gute Nachbarschaft“, begrüßt Danny Isermann (Beratungscenter-Leiter in Oelde), Christian Michelswirth (Sparkasse) und Thomas Große Daldrup (Sparkassen Immobilien GmbH), im Namen der Sparkasse die Stadt Oelde als neue Mieterin. (je nach Bild zwei Namen löschen u BU für Foto)
Der Fachdienst Jugendamt der Stadt Oelde hat derzeit noch zwei Adressen: Bahnhofsstraße 23 und die Nebenstelle mit der Nummer 16. Zum Herbst dieses Jahres hin jedoch, werden alle Mitarbeiter:innen des Jugendamtes wieder für alle Oelder:innen an einer Adresse erreichbar sein. Um dies zu ermöglichen, mietet die Stadtverwaltung Räumlichkeiten im Gebäude der Sparkasse an der Bahnhofstraße 29 an.
Die Gründe für den Umzug sind zahlreich. Zum einen ist der Personalbestand in den vergangenen Jahren aufgrund der gewachsenen Aufgabenvielfalt im Jugendamt stark gestiegen. Dies hat bereits 2016 zu der „Auslagerung“ einiger Mitarbeiter:innen in die Bahnhofstraße 16 geführt. Weil inzwischen auch dort die räumlichen Kapazitäten ausgeschöpft sind, gleichzeitig aber abzusehen ist, dass die Anforderungen an das Jugendamt weiterhin wachsen werden, mussten Alternativen gesucht werden. Zum anderen entspricht das seit 24 Jahren genutzte und nicht veränderte Gebäude an der Bahnhofstraße 23 nicht den heutigen Maßstäben der Barrierefreiheit. Insbesondere in einem Bereich der Verwaltung, der häufig von Personen besucht wird, die Kinderwagen oder Buggys dabeihaben, sollte Barrierefreiheit gewährleistet sein. Hinzu kommt, dass das Gebäude einen erheblichen Sanierungs- und Renovierungsbedarf aufweist, auch in Bezug auf die sich zwischenzeitlich geänderten Brandschutzbestimmungen.
Ein Glücksfall, dass im „Turm“ der Sparkasse moderne Büroräume an zentraler Stelle und in unmittelbarer Nähe zum Rathaus gefunden werden konnten, die sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten für das Jugendamt bieten. Der Fachbereich wird sich dort auf 15 Büro- und Besprechungsräumen vom Erdgeschoss bis in das zweite Obergeschoss entfalten können. Fachdienstleiter Hendrik van der Veen plant am neuen Standort mit der neuen Ausstattung moderne Arbeitsmethoden umzusetzen: „Indem wir flexible Arbeitszeitmodelle anwenden und so die Räumlichkeiten effizient nutzen werden, können wir viele unserer Arbeitsprozesse deutlich entzerren und so optimieren. Im ersten und zweiten Geschoss werden wir dann die Büros so nutzen, dass in einigen Räumen ungestört Sachverhalte bearbeitet werden können, während in anderen Büros Kundinnen und Kunden am Telefon beraten werden.“ Van der Veen hebt auch die Verbesserung der Kundenfreundlichkeit hervor: „Wir freuen uns, dass wir den Besucherinnen und Besuchern des Jugendamtes bald im Erdgeschoss einen barrierefreien Bereich für Beratungsgespräche bieten können.“ Nachdem das Raumnutzungskonzept ausgearbeitet sein wird, die Bauarbeiten im Gebäude abgeschlossen sind und die benötigte Ausstattung bezüglich Mobiliar und IT zur Verfügung steht, werden die derzeit 23 Mitarbeiter:innen in den „Turm“ umziehen können. Van der Veen sieht dem Umzug positiv entgegen: „Wir empfinden die Bereitstellung dieser neuen modernen Büroräume als Zeichen der Wertschätzung für unsere Arbeit in der Jugendhilfe. So zeigt die Stadt, welch hohen Stellenwert Jugendarbeit, Förderung von Familien und Kinderbetreuung in Oelde haben.“